FlixBus versteht sich als Technologieplattform, die Transportunternehmen Dienstleistungen anbietet. Der typische Auftragnehmer ist ein Familienunternehmen, das viel über das Fahren und Betreiben von Fahrzeugen weiß, aber sehr wenig über die Akquise von Kunden, über Web, mobile und andere Plattformen. FlixBus hat eine Umsatzaufteilung mit seinen Auftragnehmern und man wird argumentieren, dass es sich um eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft handelt, da beide Parteien einzigartige Kompetenzen auf den Tisch bringen. Stagecoach hat dem Verkauf des Einzelhandelsgeschäfts an FlixBus zugestimmt und wird weiterhin eine Reihe von europäischen Intercity-Busdiensten als Auftragnehmer von FlixBus betreiben. Stagecoach sagte, es freue sich darauf, auf der Beziehung zwischen den beiden Unternehmen aufzubauen. Das schottische Unternehmen erklärte in einer gesonderten Erklärung, dass es weiterhin eine Reihe von europäischen Intercity-Busdiensten als Auftragnehmer von FlixBus, dem Marktführer in Deutschland, betreiben wird. Dank der Übernahme wird FlixBus die Zahl der Fahrten zwischen London und Kontinentaleuropa auf sechs erhöhen. “Wir freuen uns, dass wir als Auftragnehmer von FlixBus weiterhin europäische Intercity-Busdienste betreiben werden.” Mit Wirkung zum 1. Juli 2016 erwarb Flixbus Megabus Europe von der Stagecoach Group, wobei Stagecoach weiterhin als Auftragnehmer für den Betrieb der Dienste tätig ist. [24] Stagecoach wird weiterhin eine Reihe von Dienstleistungen als Bauunternehmer Deutschlands größtes Busunternehmen besitzt nur einen Bus und beschäftigt keine Busfahrer.

Das mag ein wenig seltsam erscheinen, aber das macht das Geschäftsmodell von FlixBus so interessant. FlixBus ist ähnlich aufgebaut wie ein Franchise, bei dem FlixBus sich um Marketing, Branding, Vertrieb und Routenplanung kümmert, sich aber für den Betrieb auf Auftragnehmer von Drittanbietern verlässt. Eine Gruppe von Finanzinvestoren steht hinter FlixBus, darunter die in den USA ansässige Kapitalgesellschaft General Atlantic. Seit rund zwei Jahren versucht FlixBus, nach Deutschland in andere europäische Länder zu expandieren, zumal der Fernbusmarkt gerade in Frankreich dereguliert wurde. FlixBus besitzt keine Busse und beschäftigt keine Fahrer; ihre Dienste werden in Zusammenarbeit mit regionalen Busunternehmen durchgeführt. Lokale Partner sind für den täglichen Betrieb der Strecken verantwortlich, während Flixbus für Genehmigungen, Netzwerkplanung, Marketing, Preisgestaltung, Qualitätsmanagement und Kundenservice verantwortlich ist und 25-30% des Ticketpreises behält und den Rest an seine operativen Partner überträgt. [5] Dieses Geschäftsmodell ist hochgradig skalierbar und hat es dem Unternehmen ermöglicht, schnell zu wachsen. [6] Ab 2018 hat das Unternehmen einen Marktanteil von 90% im Busverkehr in Deutschland. [7] Im November 2015 kündigte Flixbus die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft namens FlixBus B.V. in den Niederlanden an und schuf damit das erste nationale niederländische Intercity-Busnetz.

[16] Zu dieser Zeit hatte sie auch Routen nach Österreich, in die Schweiz, nach Belgien, nach Luxemburg, Schweden und Dänemark. [17] Stagecoach sagte, dass es erwartet, einen Gewinn aus dem Verkauf in Bezug auf den Verkauf in seinem Konzernabschluss für das Am30. April 2017 endende Geschäftsjahr zu melden.